AdWords Anzeigen optimieren – sofort mehr SEM-Erfolg

adwords-anzegen-optimierungEines der größten Herausforderungen beim Suchmaschinenmarketing sind die richtigen Texte. Im SEA können die Ad Texte darüber entscheiden, ob eine Kampagne erfolgreich wird oder gegen die Wand läuft. Umso wichtiger ist es, in die Erstellung der Anzeigentexte viel Zeit und Mühe zu investieren. Eine gute Anzeige hat eine überzeugende Grundstruktur: einen auffälligen Titel, eine zielgerichtete Handlungsaufforderung und eine passende Anzeige-URL. Hohe Klickraten und bessere Conversion Rates sind die Belohnung. Wenn Du also bessere SEA-Anzeigen erstellen willst, um die Performance zu verbessern, befolge diese Tipps.

Kommuniziere Mehrwerte und USPs

Das Problem der meisten Werbetreibenden ist, dass sie die gleichen Produkte und Dienstleistungen wie viele andere bewerben. Aber wenn man seine Mitbewerber genau analysiert, wird man feststellen, dass es Möglichkeiten gibt durch kleine Besonderheiten aufzufallen. Und in vielen Fällen können eben diese kleinen Nuancen eine gute Anzeige noch besser machen.

Umso wichtiger ist es, die eigenen USPs und Mehrwerte auszuarbeiten und in die Anzeigentexte zu packen. Hier empfiehlt es sich ausreichend Zeit zu nehmen: Am besten alle Besonderheiten, Mehrwerte und mögliche USP der eigenen Marke, Website, Produkte oder Dienstleistungen in einer Liste zusammenfassen und auf Basis dieser Informationen die Anzeigentexte und Landing Pages erstellen. So können auch bei relativ ähnlichen Produkten deutlich bessere Leistungen mit den Werbeanzeigen erzielt werden.

Optimiere Call to Actions

Ein überzeugender Call-to-Action, also eine Handlungsaufforderung, ist besonders wichtig für gute CPC-Ads. Viele nutzen standardmäßig Aufforderungen wie „Jetzt kaufen“ – aber Call-to-Actions, die eine Verknappung nutzen oder besondere Emotionen und Bedürfnisse bei den Nutzern wecken, können deutlich stärken wirken.

So könnte man z.B. bei einer Anzeige für eine Reise statt „Jetzt buchen“ eine emotionalere Ansprache nutzen wie „Dein Traumurlaub aus 1001 Nacht nur mit einem Klick!“ Die Auswirkungen auf die Klick Raten und Conversion Rates dürften für manche Überraschungen sorgen. Auf jeden Fall ist es empfehlenswert, mehrere Handlungsaufforderungen zu testen und die am besten funktionierenden einzusetzen. Denn je nach Produkt und Zielgruppe wirken Wordings unterschiedlich – hier muss man durch ständiges Testen & Lernen die Anzeigen kontinuierlich verbessern.

Schaffe Vertrauen

Das Einkaufen bei kleineren und unbekannten Online-Shops oder preisintensive Einkäufe wie z.B. langfristige Verträge oder eine teure Reise sind mit Unsicherheiten verbunden. Deswegen ist es absolut zwingend, den potentiellen Kunden die Unsicherheiten zu nehmen und ihn bei seiner Entscheidung zu bestätigen.

Vertrauen erweckende Angaben in den Anzeigentexten wie z.B. kostenfreie Stornierungen, lange Garantiezeiten, Gratis-Versand und Rückversand können Besuchern die Hemmungen nehmen und die Conversion Rates steigern. Auch Kundenbewertungen (Google Shop Bewertungen) erhöhen das Vertrauen und leisten große Überzeugungsarbeit bei unsicheren Besuchern.

Nutze Verknappung

In Werbeanzeigen funktioniert im Besonderen die zeitliche Verknappung sehr gut. So z.B. Rabatte, die nur für einen kurzen Zeitraum gültig sind. Die Platzierung der Verknappung kann dabei im Titel oder in der zweiten Zeile vor dem Call-To-Action sein – hier ist Testen angesagt!

Kommuniziere Preise

Die Kommunikation von Preisen hat in vielen Fällen eine sehr positive Wirkung auf die Klickraten von Anzeigen. Dabei müssen die in den Anzeigen kommunizierten Preise genauso auf den Landing Pages zu finden sein – ansonsten werden die Klickraten zwar hoch sein, aber die Conversion Rates werden darunter leiden. Optimalerweise werden die Preise mehrmals täglich mit der Website abgeglichen. Hierzu bietet Google AdWords die Anzeigenparameter {param1:text} und {param2:text} – diese dynamischen Platzhalter können über eine Schnittstelle befüllt und so aktuell gehalten werden.

Benutze Keywords im Anzeigentext

Die Anzeige hat nur wenige Sekunden Zeit, um den Suchenden zu überzeugen. Deswegen sollten alle Möglichkeiten genutzt werden, um die Aufmerksamkeit des User auf die eigenen Anzeigen zu lenken. Wenn die Keywords in den Anzeigen vorkommen, werden diese fett markiert und erhöhen die Relevanz.

Sehr empfehlenswert ist auch die Verwendung von Keyword-Platzhaltern – dadurch wird, sofern möglich, die Suchanfrage 1:1 in die Überschrift bzw. den Anzeigentext integriert. Da die Länge der Anzeigenzeilen begrenzt sind, wird für gewöhnlich neben dem Platzhalter ein Fallback-Keyword genutzt. Zum Beispiel: {KeyWord: Sportschuhe} – sollte also die Suchanfrage als Platzhalter zu lang sein, wird als Ersatz „Sportschuhe“ eingesetzt.

Verwende Anzeigenerweiterungen

Mit den AdWords Anzeigenerweiterungen lassen sich die Anzeigen um zahlreiche Informationen anreichern und somit die Klickraten deutlich erhöhen. Folgende Erweiterungen stehen dem Werbetreibenden in Deutschland zur Verfügung: App-Erweiterungen, Anruferweiterungen, Standorterweiterungen, Hinweise auf vorherige Besuche, Bewertungserweiterungen, Verkäuferbewertungen, Sitelink-Erweiterungen, Google+ Profil und Persönliche Hinweise. Einige spannende Erweiterungen wie z.B. die Image Extensions befinden sich derzeit in Beta. Google bietet damit das erste Mal die Möglichkeit, Bilder in Adwords- Anzeigen zu platzieren.

Fazit

Wer diese Praxistipps zur Anzeigenoptimierung befolgt, baut eine solide Grundlage für erfolgsversprechende Kampagnen auf. AdWords-Anzeigenoptimierung ist jedoch ein fortlaufender Prozess und erfordert viel Aufmerksamkeit. Durch ständiges Testen und Optimieren können die Klickraten deutlich verbessert werden – das hat natürlich auf positive Auswirkungen auf den Qualitätsfaktor und somit auf die Klickpreise der Kampagnen. Genauso wichtig wie die Anzeigenoptimierung ist natürlich die Conversion Optimierung der dahinter liegenden Landing Pages.

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