Internet – Aufbau und Organisation

Seine enorme Popularität und einmaligen Erfolg verdankt das Internet vor allem seiner Offenheit und Einfachheit. Beim Internet handelt es sich um einen losen globalen Verbund von unterschiedlichen Netzwerken und Computern, die miteinander kommunizieren. Die Voraussetzungen für ein lokales Netz ein Teil davon zu sein, sind gering. Dazu muss die lokale Rechnerumgebung über das weltweite Adressierungsschema des Internets von außen ansprechbar und zugleich fähig sein, selber externe globale Adressen anzusprechen. Das bedeutet, dass jeder über das Internet erreichbare Rechner über eine eigene eindeutige Adresse, genannt IP-Adresse, verfügt. Sie ist eine 32-Bit große Zahl wie z.B. 129.187.244.212 für die Domain www.fh-muenchen.de.

Die Umwandlung der maximal 12-stelligen Zahl in einen symbolischen Namen übernimmt dabei die DNS (Domain Name Services). Die Protokolle TCP (Transmission Control Protocol) und IP (Internet Protocol) übernehmen den Datenaustausch im Internet. Dabei werden die zu versendenden Daten beim Absender durch TCP in einzelne Pakete zerlegt und beim Empfänger durch IP wieder zusammengefügt. Dadurch werden die Kommunikation und der Datenaustausch zwischen heterogenen Rechnerumgebungen mit unterschiedlichen Betriebssystemen gewährleistet. Die Struktur des Internet beruht auf dem Client-Server-Prinzip, alle im Internet erreichbaren Dienste von den Servern angeboten. Die Besonderheit der Server dabei ist: Sie warten darauf, dass von ihnen Daten angefordert werden, stellen die angeforderten Dokumente zusammen und schicken sie an das Client-Modul. Client ist also derjenige, der die Daten vom Server abruft. Im weiteren Sinne ist darunter die Hardware zu verstehen, also der PC. Im engeren Sinne ist aber die Client-Software gemeint, typischerweise der WWW-Browser wie z.B. der Internet Explorer von Microsoft. Neben dem bekanntesten Dienst, dem WWW, sind über das Internet noch andere Dienste wie E-Mail, FTP (File Transfer) und Telnet vertreten. Der relevanteste Internet-Dienst für den E-Commerce im B2C-Bereich ist aber das World Wide Web (WWW). Für den Internetzugang von lokalen Computern sorgen dabei die zahlreichen ISPs (Internet Service Provider) wie T-Online.

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