Online im Ausland verkaufen – Sechs Tipps zur Auslandsexpansion

PrintDas World Wide Web – Informationen und Angebote ganz ohne Ländergrenzen. Optimal dafür geeignet, sich mit seinem Web-Shop nicht nur an Kunden in Deutschland, sondern gezielt auch Kunden aus dem Ausland ins Visier zu nehmen. 93 Prozent der deutschen Händler sehen darin ein interessantes Umsatzpotenzial.

Hier einige wichtige Umsetzungstipps für expansionsfreudige Web-Unternehmer:

Professionelle Übersetzung

Wer seinen Shop nur in deutscher Sprache seinen Kunden zur Verfügung stellt, wird damit fast ausschließlich Kunden aus Österreich und der Schweiz erreichen. Will man auch Kunden in anderen Ländern ansprechen, muss der Shop zumindest in einer englischsprachigen Version abrufbar sein. Auf jeden Fall die Dienstleistungen professioneller Übersetzer nutzen, um eine hohe Qualität zu gewährleisten.

Zahlungsarten anpassen

In jedem Land bevorzugen Kunden andere Zahlungsarten. Zumindest eine Kreditkartenzahlung sollte man den Kunden unbedingt anbieten, da diese weltweit akzeptiert und verbreitet ist. Optimalerweise ist für jeden Zielmarkt zudem noch die dortigen beliebtesten Zahlungsmittel zu recherchieren und anzubieten, um für eine möglichst niedrige Abbruchquote zu sorgen.

SEO und SEM anpassen

Für jeden Zielmarkt müssen die Online-Marketing-Aktivitäten aufs Neue angepasst werden. So genügt es nicht, vorhandene Keywords einfach in andere Sprachen zu übersetzen. Voraussetzung ist eine detaillierte Keyword-Analyse und auf das jeweilige Land angepasste Kampagnen, Suchbegriffe und Anzeigen.

Logistik planen

Bevor man sich mit dem Online-Shop an ausländische Kunden richtet, muss unbedingt geklärt werden , mit welchen Versand-Dienstleistern sich eine Zusammenarbeit anbietet. Auch sehr wichtig ist die Frage, welche Konditionen man den ausländischen Kunden anbieten kann. Beim Versand in Nicht-EU-Länder müssen auch Zollgebühren berücksichtigt werden.

Recht des Ziellandes beachten

Wenn man sich mit dem Web-Shop gezielt an Kunden im Ausland richtet, gilt auch das dortige Recht. Hierbei sind insbesondere die Bestimmungen hinsichtlich Informationspflichten, Widerrufsrecht und Datenschutzbestimmungen unbedingt zu beachten. Eine einfache Übersetzung der entsprechenden deutschen Texte und Regelungen genügt nicht.

Währungen anpassen

Will man an Kunden in der Schweiz oder Großbritannien Waren verkaufen, ist es hilfreich, bei der Angabe der Preise nicht nur Euro anzubieten, sondern die jeweiligen Landeswährungen. Unbedingt darauf achten, dass der Payment-Dienstleister, mit dem man zusammenarbeitet, diese Möglichkeit anbietet.

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