iPhone Gamepads – Gamecontroller für iOS

iPhone und Android Smartphones sind inzwischen eine echte Alternative für mobile Konsolen wie Nintendos DSi oder Sonys Playstation Vita. Mit Hilfe von Emulatoren lassen sich sogar alte Klassiker der alten Generationen wie Amiga, Mega Drive und SNES auf die neuen Touchscreens zaubern. Aber für richtiges Zocken ist der Touchscreen absolut ungeeignet – schnelle und präzise Steuerung kaum möglich. Seit iOS 7 gibt es dafür auch eine Lösung: Zusätzliche externe Eingabegeräte und Gamepads verwandelnd die iPhones in echte mobile Konsolen – ein direkter Angriff auf klassische Handhelds. Die einzige Voraussetzung für das perfekte Spielerlebnis sind angepasste Apps. So müssen die Entwickler den iOS 7 Gamecontroller-Support in die Spiele einbauen, damit die Steuerung über externe Endgeräte auch funktioniert.

Moga Ace Power

Moga-Ace-Power-TestDas Gamepad vom Hersteller Moga lässt das iPhone in der Mitte einstecken und bietet auch einen eingebauten Akku (1.800 mAh). Dadurch sind auch längere Spiele-Sessions möglich. Der Gamecontroller ist gut konstruiert und bietet alle wichtigen Funktionen. Der MOGA Ace Power verfügt über zwei Anolog-Sticks, einen digitalen Steuerkreuz sowie vier Schulter- und vier Aktionstasten. Obwohl der Controller komplett aus Plastik ist, wirk es hochwertig – das iPhone wird fest umschlossen, nichts wackelt oder klappert. Eine Installation ist nicht notwendig, einfach anschließen und loslegen. Vor allem bei Action- und Sportspielen zeigen sich die Vorteile des Controllers – für Hardcore-Gamer auf jeden Fall eine lohnende Anschaffung. Der Preis dürfte jedoch für die meisten mit knapp 100 € zu hoch sein, trotz wertiger Verarbeitung und guter Steuerung.

Logitech PowerShell

Logitech-PowerShell-TestDabei handelt es sich um einen physikalischen Controller von Logitech, dessen Layout ein wenig an die des legendären SNES erinnert. Das Steuerkreuz befindet sich auf der linken Seite und die vier Buttons (beschriftet mit A, B, X und Y) auf der rechten. An der Stirnseite sind auch noch zwei Schultertasten sowie vorne ein Pause-Button vorhanden. Auch bei Logitech PowerShell ist auch Akku eingebaut, der über eine Micro-USB-Buchse aufgeladen wird und für eine längere Spielzeit sorgt. Derzeit sind über 160 Games mit dem Gamepad von Logitech kompatibel und die Liste wird immer länger. Der größte Nachteil der Controllers sind definitiv die fehlenden Anolog-Sticks. Das fällt besonders bei 3D-Spielen unangenehm ins Gewicht, die sich mit dem schwammigen Steuerkreuz (obwohl analog und nicht digital) nicht immer optimal bedienen lassen. Der Preis liegt inzwischen bei knapp 70 € – sehr schade, dass Analogsticks fehlen!

SteelSeries Stratus

SteelSeries-Stratus-TestDieser Spiele-Controller verbindet sich über Bluetooth, kommt also ohne Kabel oder sonstige Steckverbindungen aus und funktioniert so nicht nur mit dem iPhone, sondern auch mit dem iPad. Auf dem ersten Blick fallen die kleinen Maße auf. Der Controller ist sehr wertig und stabil. Optisch und von der Anordnung der Bedienelemente her ähnelt der SteelSeries Stratus ein wenig dem Gamepad der Xbox 360. Es bietet zwei sehr gute Analog-Sticks (angenehmer Widerstand und kurze Kippwege ) und einen etwas schwammigen, digitalen Steuerkreuz sowie vier unterschiedlich farbige Aktionstasten (A, B, X und Y). Auch vier Schulterbuttons (L1, L2, R1, R2) sind vorhanden und befinden sich auf der Stirnseite. Auch bei diesem Gamepad ist ein Akku integriert und wird über Micro-USB aufgeladen. Der SteelSerius Stratus kostet knapp 70 €, bietet sehr gute Verarbeitung und ein tolles Spielgefühl dank durchdachter Konstruktion und guter Anolog-Sticks.

Fazit

Für Zocker geht kein Weg an einem physikalischen Gamepad vorbei. Dank iOS 7 und immer größer werdendem Support durch die Entwickler und Apps lohnst sich die Anschaffung. Besonders schnelle Spiele wie Ego-Shooter, Jump´n´Runs oder Sport-Games machen mit einem Game-Controller deutlich mehr Spaß und verwandeln das iPhone in ein Handheld mit echtem Konsolen-Feeling.

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