Design-Crowdsourcing: Logos online erstellen

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Das Corporate Design, also das Erscheinungsbild eines Unternehmens oder eines Webauftritts, ist enorm wichtig. So wird dadurch ein einheitliches und positives Bild des Unternehmens in der Öffentlichkeit sowie ein Wiedererkennungswert erreicht. Und das Logo ist ein essentieller Teil des visuellen Erscheinungsbildes – der Corporate Identity.

Während große Unternehmens sich ein professionelles Corporate Design und Logo viel Geld kosten lassen, kommen Startups und kleinere Unternehmen schnell an ihre  Budget-Grenzen. Gute Logos müssen aber nicht unbedingt Unsummen kosten.

Eine sehr gute Alternative sind Design-Crowdsourcing-Plattformen für die Erstellung von Layouts und Logos. Auf diesen Marktplätzen sind mehrere Tausend Designer (Freelancer, Grafik-Studenten usw.) registriert und warten auf neue Wettbewerbe von Auftraggebern. Die Idee dahinter ist einfach wie genial: Man schreibt bei einem der Anbieter wie z.B. LogoArena.de einen Logo Wettbewerb aus und beschreibt genau die Anforderungen an das Logo Design. Sobald das Briefing fertig und der Auftrag online ist, können sich Designer darauf bewerben und ihre Vorschläge einreichen. Der Auftraggeber bestimmt im Anschluss den Gewinner aus und bezahlt die zum Start des Projekt festgelegten Kosten auch nur diesen.

Eine ähnliche Vorgehensweise kennt man auch aus der „Offline“ Designszene: Auch hier wird ein Wettbewerb unter Agenturen gestartet, genannt  – „Pitch“. Während bei einem Offline-Pitch nur einige vom Auftraggeber ausgewählte Agenturen und Designer ihre Vorschläge präsentieren, sind es bei einem Online-Logo-Wettbewerb gleich mehrere Hundert Designer. Dass sich dabei nur um Amateure und Hobby-Designer handelt ist erfreulicherweise eine unbegründete Befürchtung. Viele der Logo-Konzepte werden von ausgebildeten Designern mit zum Teil beachtlicher Berufserfahrung,  talentierten Freiberuflern und angehenden Design-Profis (Studenten usw.) erstellt und können sich wirklich sehen lassen! Auf jeden Fall ist das Preis-Leistungsverhältnis unschlagbar.

Fazit

Für Konzerne und große Unternehmen, die enorme Budgets in Marketing etc. investieren, sind Logo-Wettbewerbe sicherlich nicht gedacht. Aber für kleine und mittlere Unternehmen, Startups oder auch Blog-Betreiber ist Design-Crowdsourcing eine sehr gute Möglichkeit, um günstig ein professionelles Logo erstellen zu lassen! Bei der großen Anzahl an Designern und Konzepten kommen in der Regel mehrere wirklich sehr gute Logos zur Stande, die sich vor deutlich kostspieligen Entwürfen nicht zu verstecken brauchen.

Auch für junge Designer und Freiberufler bieten diese Plattformen die Möglichkeit, einerseits überhaupt den Fuß in die Tür der Branche zu bekommen und erste Referenzen für die eigene Mappe zu erarbeiten. Und andererseits auch auf sich aufmerksam zu machen und möglichweise neue Aufträge direkt zu bekommen.

Bei den Online-Marktplätze für kreative Dienstleistungen wie Logo-Erstellung können also Designer vor allem durch ihre Arbeiten überzeugen (und nicht durch aufwändige Präsentationen, schicke Büros etc.) und der Auftraggeber hat einen transparenten Prozess, um die für ihn beste Variante zum Festpreis zu erwerben.

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3 Kommentare

  1. Ich habe mir auch ein Logo erstellen lassen bin super zufrieden damit. Kann man ja doch für alles gebrauchen z.B. für Visitenkarten. Lg. Lisa

    • Also Lisa, schön, wenn dem Auftraggeber der Logoentwurf gefällt. Gilt das auch für die Zielgruppe? „Der Köder muss dem Fisch schmecken, nicht dem Angler“.

  2. Gegen Crowdsourcing als wunderbares Marketinginstrument der Meinungseinholung, Voting etc. ist ja nichts zu sagen. Wird das System jedoch missbraucht, um geizig zu Designlösungen zu kommen, indem zig Designer für lau arbeiten, dann ist das äusserst fragwürdig. So kann man die vielen “Designausschreibungsplattformen” wohl eher als “Ausbeutungsplattformen” bezeichnen.
    Die dortigen Auftraggeber vergessen das physikalische Naturgesetz “Aktion = Reaktion”. Demnach werden sie zukünftig ebenfalls zigfach umsonst arbeiten müssen. Geiz auf Kosten anderer ist eben nur kurzfristig geil.

    Darüber hinaus besteht für die häufig unerfahrenen Auftraggeber noch ein weiteres Risiko: Sie beurteilen Designarbeiten z. B. Logovarianten nicht selten ganz nach Ihrem persönlichen Gusto. Nicht nach professionellen Gesichtspunkten, auf die bei einer vernünftigen fachlichen Beratung hingewiesen würde. So geschehen fatale Fehlentscheidungen.

    Günstige Designentwicklungen auf Basis knapper Budgets sind auch mit deutschen Grafikern zu machen – ohne fragwürdige Ausschreibungen mit Beteiligungen vorwiegend aus der Dritten Welt. Geld sparen wollen ist o.k. – aber spart lieber nicht beim Anstand!

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